Bandbreite für Microsoft Onedrive begrenzen

  • Gruppenrichtlinie Quality of Service
  • QoS Richtlinie OneDrive
  • Onedrive drosseln
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Zusammen mit meinen Office 365 Abonnement habe ich auch eine Menge an Speicherplatz in der Cloud bekommen, den ich sehr gerne und ausgiebig nutze. Allerdings stört mich dabei immer, dass Onedrive grundsätzlich die gesamte Bandbreite für den Upload bzw. Download in Anspruch nimmt. Die meisten anderen Anwendungen dieser Art haben eine Einstellung, mit deren Hilfe man die Bandbreite beeinflussen kann, bei Onedrive habe ich das nicht gefunden.

Glücklicherweise kann man aber Windows dazu überreden: Wie immer in solchen Fällen findet man die Lösung bei den Policies. Der Ablauf ist dabei recht einfach, zur Erklärung finden Sie oberhalb dieses Artikels ein paar Screenshots, die das Ganze etwas anschaulicher machen sollen. Starten sie dazu das Programm „gpedit.msc“, den Editor für lokale Gruppenrichtlinien. Wechseln Sie zu Benutzerkonfiguration/ Windows-Einstellungen/ Richtlinienbasiertes QoS.

Mit der rechten Maustaste erstellen Sie eine neue Richtlinie. Ich habe diese „Onedrive“ genannt, der Name ist aber „Schall und Rauch“. Setzen Sie einen Haken bei „Ausgehende Drosselungsrate angeben“  und stellen Sie einen für sie passenden Wert ein.

Im nächsten Schritt stellen Sie ein, für welche Anwendung die Richtlinie gelten soll, also hier für „Onedrive.exe“. Alle anderen Eingaben lassen sie unverändert und stellen die Richtlinie fertig.

Beim der nächsten Anmeldung an Windows wird diese Richtlinie angewendet und Onedrive.exe in der Bandbreite begrenzt.

 

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