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Softwareentwicklung Thomas Schössow

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Virtual Server – Erste Schritte mit Plesk

Virtual Server erste SchritteUm meiner bestehenden Probleme mit dem Hosting meiner Auftritte Herr zu werden und um mehr Freiheiten zu haben, habe ich einen zusätzlichen Virtual Server gemietet.

Der Plan ist, einige meiner Auftritte dort hin zu verlagern. Dazu gehört andere Hosting-Anbieter aufzugeben und die dortigen Domains umzuziehen. Langfristig soll dieser virtuelle Server zusammen mit meinem bisherigen Webspace alle meine Auftritte hosten. Zusätzlich möchte ich Reserven für weitere Auftritte haben. Worthülsen dafür wären wohl „Synergieeffekte“ und „Kosteneffizienz“ sowie „Konsolidierung“.

Virtual Server – der erste Tag

Beauftragung und Bestellung waren schnell gemacht. Der Preis ist fair, die Leistung scheint gut. Alles, was ich bekomme, sind zwei Links und eine Menge zu lesen. Was ich erwartet habe, weiß ich eigentlich nicht genau. Der erste Link für zum Parallels Power Panel. Klingt gut, bringt mich aber erst einmal nicht weiter. Also, auf zum zweiten Link. Plesk startet, scheinbar ein sehr mächtiges Tool.

Plesk nimmt mir eine Menge Arbeit ab. Wahrscheinlich kann ein echter Profi das alles viel schneller, aber für mich ist das Werkzeug ideal. Ich habe einen Domain Name und trage den als neue Domäne ein. Es sind eine Reihe von Feldern zu befüllen, aber alles scheint logisch und durchdacht. Nach dem Speichern weist mich das Programm daraufhin, dass die von mir angelegte Domäne keymanagement.info eine andere IP-Adresse als der neue virtuelle Server aufweist.  Klar, daran hätte ich denken können. Da ich meine Domains bei einem anderen Anbieter erworben habe, muss ich natürlich dort im DNS noch die „neue“ IP-Adresse des virtuellen Servers eintragen.

Also, neues Browser-Fenster auf, Login beim Anbieter und die DNS-Einträge für die Domäne anpassen. Im A-Recored muss die IP-Adresse des virtuellen Servers rein, eventuell auch beim „www“ Record, falls es diesen gibt. Mail will ich nicht benutzen für diese Domäne, deshalb brauche ich auch keinen MX Record. Ansonsten muss man den noch zusätzlich anlegen.  Zuvor sollte man aber auf dem virtuellen Server mit Plesk noch die Mail-Komponenten installieren.

Der WordPress Auftritt

Ich könnte jetzt die WordPress-Installation mittels Plesk durchführen. Entschieden habe ich mich aber das alles „von Hand“ zu machen. Den FTP-Zugang hatte ich in Plesk schon bei der Einrichtung der Domäne angegeben. Also WordPress herunterladen, entpacken und per FTP hochladen. Das geht erstaunlich schnell und problemlos.

Vorher sollte man natürlich noch die „Demo-Seite“ von Plesk löschen. Diese wird bei der Einrichtung der Domäne automatisch erstellt. Ich habe alle Dateien, bis auf das Verzeichnis „cgi-bin“ gelöscht.

Nun braucht WordPress natürlich noch eine MYSQL-Datenbank. Die kann man sehr leicht mit Plesk einrichten. Merken sollte man sich hier die Daten für Datenbankname, Datenbankbenutzer und Datenbankpasswort. WordPress fragt diese Angaben bei der Einrichtung ab. Die Installation von WordPress ist einfach. Einfach die neue Domäne im Browser eingeben, dann startet die Installation. Näheres dazu findet der geneigte Leser tausendfach im Web. Ich verzichte hier auf weitere Details.

Hat Alles richtig funktioniert, dann kann man sich jetzt an einem neuen WordPress-Auftritt erfreuen. Natürlich ist hier noch Vieles zu konfigurieren und einzustellen, aber auch dazu findet man viel im Netz.

Fazit

Ein virtueller Server erfordert eine Menge mehr an Arbeiten und Verwaltung. Beim reinen Web-Hosting nimmt der Provider eine Menge Arbeit ab. Wie viel genau, das kann man erst ermessen, wenn man einen Virtual Server betreibt. Freiheit hat eben ihren Preis. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er das möchte. Für mich war die Entscheidung bislang richtig.

 

 

 

 

 

 

Thomas Schoessow

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