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Softwareentwicklung Thomas Schössow

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Raspberry Pi als „Mini NAS“
Raspberry Pi Modell B+

Raspberry Pi als „Mini NAS“

Raspberry Pi Modell B+
Raspberry Pi Modell B+

Auf der Suche nach einer Möglichkeit in einem Netzwerk ein Laufwerk zum Datenaustausch zwischen mehreren Windows und Linux-Rechnern bereit zu stellen, bin ich auf den Raspberry Pi gestossen. Die Anforderungen für mich an ein solches Laufwerk waren:

  • Einfache Einrichtung
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Mit einfachen Mitteln an Veränderungen anpassbar
  • Linux- und Windows-Unterstützung
  • Niedrige Kosten
  • Verwendung vorhandener Geräte möglich

Das Thema Datensicherheit bzw. dauerhafte Datenhaltung war weniger interessant, da es sich bei dem Laufwerk nur um eine Möglichkeit zur kurzfristigen Datenhaltung bzw. Synchronisierung mit den Daten der jeweiligen Rechner handelt.

Gekauft habe ich dann letztendlich ein Raspberry PI Modell B+ als Kit mit Gehäuse und Netzteil. Mitgeliefert wurde auch eine 8GB MicroSD Card. Als „Operating system“ habe ich mich für RASPBIAN entschieden. Der Zugriff geschah nur per SSH, ich wollte nicht extra einen Monitor und Tastatur anschliessen.

Anleitungen für die Nutzung des Raspberry PI als NAS unter Verwendung von SAMBA gibt es im Netz wie Sand am Meer, wie immer gibt es dabei gute und weniger gute. Allen gemeinsam ist allerdings wohl die Nutzung von Datenträgern, die FAT32 bzw. VFAT formatiert sind. Das gab hier in meinem Fall eine sehr bescheidene Datenübertragungsrate von wenigen 100KB/Sec, welche inakzeptabel war.

Ursache ist hier wohl das „fremde“ Dateisystem VFAT für Linux, beziehungsweise die Art, wie Linux solche Dateisysteme behandelt. Da in meinem Fall der Datenträger nur am RaspBerry PI betrieben werden sollte, habe ich diesen dann mit dem Dateisystem EXT4 formatiert. Neben der konsequenteren Rechteverwaltung im Vergleich zu VFAT war hier ein enormer Geschwindigkeitszuwachs fest zu stellen.

Mit dieser Änderung versieht der Pi seinen Dienst sehr zuverlässig im Netzwerk. Die Performance ist aus meiner Sicht nicht schlechter als bei günstigen NAS-Systemen. Der große Vorteil hier am Raspberry PI ist das Kennenlernen der Internas, der Anpassungsmöglichkeit an eigene Ideen (Stichworte : NTP,EXT4).

 

 

 

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